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Der Mai bringt Pelletpreise zum Schwitzen

Emissionsverhalten von Pellets

Das Thema Luftreinhaltung ist in der Region Stuttgart momentan ganz oben in den Schlagzeilen. Da Holzenergie bei Politik und Medien oftmals auch undifferenziert in den Fokus rückt, hat der DEPV zu einem Fachgespräch vor Ort eingeladen. In der mit Pellets beheizten Kulturbühne und Restaurant Mauerwerk in Herrenberg (Lkr. Böblingen) diskutierten der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer mit DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele und dem Präsidenten des Landesinnungsverbandes der Schornsteinfeger, Stefan Eisele über den Entwurf des Luftreinhalteplans des Regierungspräsidiums (RP).
Reimer würdigte den Energieträger Pellets als stadttauglich. Daher sei dieser in der geplanten Regelung vom RP mit Verbotsausnahmen bedacht. Das Feinstaubproblem liege, laut Eisele, eher bei mit Stückholz befeuerten Öfen. Dabei sei vor allem das Verhalten der Betreiber problematisch und stehe daher im Zentrum der Aufklärung durch die Schornsteinfeger.
Wie Pelletheizungen auch in einer Innenstadt mit Umweltzone problemlos betrieben werden können, erläuterte Mauerwerksinhaber Heinz Stoll. Die ehemalige Kirche wird seit vier Jahren mit einer Pelletheizung beheizt und sei in Sachen Emisssionen weder bei Nachbarn noch beim Schornsteinfeger auffällig. Den anwesenden Journalisten erläuterte DEPV-Geschäftsführer Bentele die vom UBA neu bewerteten Anteile der Feinstaubquellen: Demnach sei die Holzenergie durch die strengen Vorschriften der 1. BImSchV als Verursacher in die zweite Reihe gerückt.

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